PitchBitch.EU – DJI Wookong M Review/ Test/ Aufbau/ Video

PitchBitchTV - Episode 1: DJI Wookong M Review / Test / Aufbau/ Video

Kürzlich haben wir den GAUI 500X Quadrocopter getestet und ausführlich besprochen. Dabei fungierte der inzwischen etwas betagte GAUI GU-344 als Steuereinheit. Als Alternative zum GU-344 will GAUI zukünftig das Quadrocopter Steuerungssystem GU-INS (Inertial Navigation System) anbieten. Neben einem überholten Gyro beinhaltet das System ein GPS-Modul sowie optionale Telemetrie-Funktionen. GPS-gestützte Multirotor-Steuerungen sind vor allem für Luftaufnahmen und First Person Video-Flights (FPV) interessant. Da die GU-INS noch nicht erhältlich ist, haben wir uns bei der Konkurrenz umgeschaut.

Und so stolperten wir zwangsläufig über die Wookong Multirotor-Steuereinheit des chinesischen Herstellers DJI Innovations. Ich habe mir erlaubt, dem DJI Wookong M “Kult” einmal auf den Zahn zu fühlen. Hierzulande ist die Wookong M außerhalb der Multi-Rotor Szene noch ziemlich unbekannt. Die wenigsten haben die Wookong schon einmal im Einsatz gesehen, da das System mit knapp 900,- € außerhalb der Preisliga vieler Multi-Rotor Fans spielt. Angesichts des Preises und der vereinzelten überschwänglichen Berichte über die DJI Wookong M im Netz, war meine Erwartungshaltung an das System entsprechend hoch. Mit dem Ergebnis leiten wir zugleich unser neues Format “PitchBitchTV” ein. Das ca. 12 minütige Video zum Test, welches Euch einen detaillierten Überblick über die Steuereinheit und die Software verschafft, haben wir am Ende dieses Testberichts eingebunden.

Beachtet auch unsere Mega-EpisodeDJI Flame Wheel F550 feat. Wookong M + NAZA!

Freundlicherweise hat uns FEELTRONIC ein DJI Wookong M zur Verfügung gestellt. FEELTRONIC ist offizieller Vertriebspartner für Deutschland von DJI Innovations und liefert zur DJI Wookong M eine deutsche Übersetzung des englischsprachigen Handbuchs. Ich empfehle einen Abgleich mit der englischen Originalanleitung, da diese zurzeit ständig aktualisiert wird. So hat sich beispielsweise der Funktionsumfang der X1 bis X3 Ports seit kurzem geändert. DJI hält im Netz eine gesonderte “Mini-Site” für die DJI Wookong M vor. Dort solltet Ihr regelmäßig vorbeischauen, wenn Ihr das Wookong System nutzt. Wir haben übrigens unsere Test-Einheit wieder zurückgegeben, d.h. das Ergebnis des Tests fällt nicht etwa aufgrund des anderenorts beliebten “Sponsorings” so gut aus.

Der große Unterschied der DJI Wookong M zur GU-INS ist, dass die Wookong M praktisch jedes erhältliche Multirotor-System von Tri- bis Octocopter unterstützt. Nach dem derzeitigen Stand wird die GU-INS lediglich Quadrocopter unterstützen. Zudem kann bei der Wookong M die Motormischung manuell konfiguriert werden, d.h. Ihr seid nicht an die Presets des Herstellers gebunden. Doch schauen wir nun erst einmal, was in der Lieferung so alles enthalten ist.

Unboxing/ Setup:

Folgendes ist im Lieferumfang der Wookong M enthalten:

  • Zentrale Steuereinheit (MC – “Main Controller”)
  • Integrierte Messeinheit, kurz: IMU (3-Achsen Gyro/Geschwindigkeitssensor + Barometer)
  • GPS-Compass Modul
  • Power Management Unit, kurz: PMU
  • USB Kabel 2.0/3.0
  • 10 x 3-Pin Servo/Patchkabel (Achtung: nicht passend für Spektrum)
  • LED-Indikator (3 farbig)
  • GPS-Befestigung (3 Längen, Alu-Plättchen + Tapes)

Testmodell: GAUI 500X Quadrocopter

Als Testmodell diente uns ein GAUI 500X Rahmen mit Scorpion BL Motoren (1050KV/400W), 8” Props, und kleinen 10A Reglern. Als Empfänger habe ich einen Spektrum AR8000 mit Sat eingesetzt. Details zum Aufbau des GAUI 500X könnt Ihr unserem Test entnehmen. Otto Normal-Modellbauer ist einiges gewöhnt. Beim Auspacken der DJI Wookong M war ich positiv überrascht. Selten habe ich so wertig verarbeitete elektronische Modellbauteile in der Hand gehalten. Zwar darf man das meines Erachtens auch für knapp 900,– EUR erwarten, aber da habe ich auch schon anderes erlebt. Im Netz liest man unterschiedliche Aussagen im Hinblick auf die Komplexität der Systemaufbaus. So hält sich hartnäckig das Gerücht, dass das System kompliziert aufzubauen sei. Das ist völliger QUATSCH und gehört in die Kategorie der Foren-Mythen.

Zwar fallen einem zahlreiche unterschiedliche Module beim Auspacken in die Hände, und ein erster Blick ins Handbuch offenbart viele Seiten, die es zu lesen gilt, doch sowohl der Aufbau als auch die Software sind relativ selbsterklärend. Ungeachtet dessen solltet Ihr das Handbuch gewissenhaft lesen, denn es enthält viele wichtige Tips, was die optimale Positionierung der einzelnen Komponenten anbelangt. Was mir sonst noch beim Aufbau aufgefallen ist, und von Euch beachtet werden sollte, erfahrt Ihr im Weiteren.

Aufbau/ Komponenten

Das Zusammenstecken der Module hat mich maximal zehn Minuten Zeit gekostet. Wenn Ihr Eure Motoren und Regler bereits verkabelt habt, dann sind keine weiteren Lötarbeiten o. ä. von Nöten. In der Anleitung findet sich gleich zu Anfang ein detailliertes Schaubild, dem Ihr entnehmen könnt, wo welcher Stecker reingehört. Das System ist dank des Schaubilds in der Anleitung und der unterschiedlichen Stecker echtes Plug&Play. Wichtig: Steckt erst alles zusammen, bevor Ihr irgendein Modul an Eurem Multi-Rotor festklebt oder dauerhaft fixiert. Auf dem GAUI 500X wurde es aufgrund der vielen Module ziemlich eng, und ich habe die Position der zentralen Steuereinheit mehrfach geändert. Letztlich habe ich den Empfänger sowie die PMU unterhalb des Zentralstücks untergebracht. Da ich aufgrund der geplanten Video-Aufnahmen etwas unter Zeitdruck stand, gewinnt mein Aufbau sicherlich kein Schönheitswettbewerb (siehe Testvideo). Letztlich habe ich nur darauf geachtet, dass die störungsempfindlichen Bauteile wie IMU und GPS/Compass-Sensor bestmöglich platziert sind.

Ein Hinweis an die Spektrum/JR Nutzer unter Euch: Die beiliegenden 3-poligen Patchkabel sind auf Futaba ausgelegt, d.h. sie passen nicht auf Euren Spektrum-Empfänger. D.h. entweder Ihr schneidet die Kanten an den beiliegenden Kabeln einfach ab, oder ihr verwendet handelsübliche 3-polige Servo-/Gyro-Patchkabel. Davon sind mindestens 5 Stück von Nöten, um den Quad fliegen zu können. Damit Ihr den vollen Funktionsumfang der Wookong M nutzen könnt, solltet Ihr in jedem Fall 8 Kanäle einplanen, jedenfalls dann, wenn Ihr auch einen kardanisch gelagerten Kameraträger über die optionale Gimbal-Control ansprechen, und die optionale Richtungskontrolle wie “Course Lock” nutzen wollt. Nochmals: 5 Kanäle sind Minimum, um den Wookong M steuern zu können.

Wo Ihr die zentrale Steuereinheit (MC) unterbringt, spielt keine Rolle. Gleiches gilt für die Power Management Unit (PMU). Bei der integrierten Messeinheit (IMU) und dem GPS/Compass-Modul sieht das schon anders aus. DJI empfiehlt, die IMU möglichst nah am Schwerpunkt (CG) des Multi-Rotors zu platizieren. D.h. checkt vorher, wo der Schwerpunkt Eures Quad liegt. Die bedruckte Seite der IMU muss nach oben schauen. Haut die IMU möglichst mit einem schön dicken Spiegeltape auf die Zentralplatte. Es ist egal, in welche Richtung der Pfeil der IMU, der oben aufgedruckt ist, zeigt. Denn die Ausrichtung der IMU wird später in der Software eingestellt. Wichtig ist nur eine parallele Ausrichtung an den Achsen. Anders als die GU-344 muss die IMU von DJI auch nicht schwingen können.

Die IMU enthält neben einem 3-Achsen Gyro und Geschwindigkeitssensor auch ein Barometer, welches sehr genau arbeitet. Dadurch ist es der Wookong möglich, ohne GPS die Höhe zu halten. Für Indoor-Flüge ist diese Option sehr nützlich. Das GPS-Modul enthält zugleich einen Kompass, der das System ständig über die Ausrichtung des Quad informiert. In der Verpackung sind 3 verschiedene Stangen enthalten, die mit 2 Alu-Befestigungsstücken verklebt werden müssen. Oben drauf klebt Ihr dann die GPS-Compass-Einheit. Wichtig: Das Modul muss mit dem roten Pfeil nach vorne in einem Mindestabstand von 10 cm zu den Motoren (besser mehr) befestigt werden, andernfalls kann es zu Störungen beim GPS-Empfang bzw. zu Resonanzen kommen. Die drei dünnen beiliegenden Stange gewinnen leider keinen Bruchtestwettbewerb. Sie sind ziemlich dünn und neigen zu Vibrationen.

So lange die Stange nicht bricht, dürfte das grundsätzlich unproblematisch sein, aber wenn Ihr über sportlichen Speedflug oder ähnliches nachdenkt, dann solltet Ihr Euch möglicherweise Gedanken über eine eigene Halterung machen. Die externe LED blinkt in 3 verschiedenen Farben (rot/gelb/blau). Je nach Flugphase, Betriebszustand und GPS-Signal strahlt sie hell vom Himmel. Dabei solltet Ihr sie so unter Eurem Multi-Rotor befestigen, dass sie jederzeit gut vom Boden aus gesehen werden kann. Die LED nach gerade hinten zeigend zu befestigen, wie mitunter auf einem Foto von DJI zu sehen ist, halte ich für ziemlich blödsinnig. Schließlich schaut man auf einen Multi-Rotor nicht nur von hinten.

Haupteinheit (Main Controller) SetUp

Die zentrale Steuereinheit MC ist das Gehirn des Wookong M. Er ist etwas größer als ein Standard-Heli-Stabi. Der kleine Kasten verfügt über einen USB 3.0 Anschluss sowie eine Statuslampe. Das USB-Kabel wird mitgeliefert.

Ihr könnt auf die MC nur zugreifen, wenn Ihr über die PMU mind. 5V auf das System gebt. Ihr solltet das System immer nur über die PMU “unter Strom” setzen. Daran hält sich mitunter nicht jeder. Das solltet Ihr aber, da es ansonsten sehr “warm” um Eure Regler herum werden kann.

Wenn man das Kästchen vor sich liegen hat, dann befinden sich links die Anschlüsse zum Empfänger für (A)ile, (E)lev, (T)hro und (R)udder. Es folgen U, X1, X2 und X3. Über den “U”-Kanal werden die unterschiedlichen Flugphasen geschaltet. Zum Wechsel der Flugphasen benötigt Ihr eine Funke mit zumindest einem Kippschalter. Wenn Ihr z.B. nur eine Spektrum DX6 habt, dann könnt Ihr “komplikationslos” nur 2 Flugphasen nutzen. Ich habe bei meiner Spektrum DX8 den Gyro-Schalter mit dem Gear-Kanal belegt und ein 3-poliges-Patchkabel vom Gear-Kanal des AR8000 mit dem U-Port der MC verbunden. Achtet auf die korrekte Polung. Die könnt Ihr im Zweifelsfall den Originalkabeln entnehmen, wo der Stift, der den Kerben zugewandt ist, den Servoimpuls leitet. Zu den unterschiedlichen Flugphasen später mehr.

In X1 gehört das Patchkabel, welches fest mit der PMU verbunden ist. Über X1 kontrolliert das System u. a. die Akku-Spannung. Der Originalanleitung ist der Hinweis zu entnehmen, dass nach dem Einlernen der Regler die rote Phase  gekappt werden soll, da sich die Wookong um die Versorgung kümmere. Das habe ich nicht gemacht, lief trotzdem.

Über X2 kann mittels eines gesonderten Kanals die erweiterte Flugrichtungskontrolle aktiviert bzw. genutzt werden (z.B. Kursfixierung). X3 dient der Pitch-Kontrolle eines kardanisch gelagerten Kameraträgers (Gimbal), der optional mit bis zu 2 Servos an die MC der Wookong M angeschlossen werden kann. Hierfür sind die Ports F1 und F1 auf der rechten Seite der MC gedacht. Über F1 und F2 finden sich die Motoren-/Regleranschlüsse M1 bis M6. An F1 und F2 können optional auch Motoren bzw. deren Regler angeschlossen werden, d.h. das System mischt maximal bis zu 8 Motoren.

An dieser Stelle ein wichtiger Hinweis: Wenn Ihr vom GAUI GU-344 umsteigt, dann achtet bitte darauf, dass DJI die Motoren gegen den Uhrzeigersinn zählt, GAUI hingegen mit dem Uhrzeigersinn. Bei einem Quadrocopter ist damit bei der Wookong M vorne rechts Motor 1, vorne links Motor 2, hinten links Motor 3 und hinten rechts Motor 4. Bei GAUI ist Motor 2 hinten rechts und Motor 4 vorne links. Wenn Ihr dies nicht berücksichtigt, dann crasht Euch der Quad sofort! Sofern Eure Regler bereits eingelernt sind, müsst Ihr dies nicht wiederholen.

Ansonsten ist natürlich wichtig, dass Ihr die unterschiedlichen Propeller entsprechend Eures Multi-Rotor-Aufbaus korrekt draufschraubt. Achtet auch auf die Drehrichtung. Falls diese nicht der Drehrichtung laut Anleitung entspricht, müsst Ihr bei Eurem Brushless eine Phase zwischen Regler und Motor tauschen. Wenn Ihr den GAUI 500X bereits entsprechend geflogen seid, müsst Ihr insoweit nichts ändern, an der Drehrichtung der Motoren ändert sich (logischerweise) nichts. Wenn Ihr Euch sicher seid, dass jede Komponente an der gewünschten Stelle sitzt, dann könnt Ihr sämtliche Komponenten einfach mit Spiegeltape (z.B. Tesa) am Rahmen bzw. Zentralstück befestigen. Strom wird über einen XT-60 Stecker, der mit der PMU verbunden ist, auf das System gegeben. Es wird ein T-Plug-Dean-auf-XT-60-Stecker mitgeliefert.

Mehr gibt es beim Aufbau des Systems nicht zu berücksichtigen. Wie gesagt, das ganze geht sehr leicht von der Hand.

Software-Konfiguration/ Einstellarbeiten

Die Software zur Konfiguration der Wookong M müsst Ihr aus dem Internet herunterladen und installieren. Hierfür benötigt Ihr entweder Windows 7 oder Windows XP mit Service Pack 3. MacOS oder sonstige Systeme werden nicht unterstützt. Zuvor müsst Ihr noch die 32- oder 64-Bit Treiber für die Wookong M installieren. Ich habe die 64Bit Treiber und die Assistenz-Software v1.2 auf einem Windows 7 64Bit System installiert. Das klappte problemlos. Grund dafür, dass keine Software beiliegt, dürfte sein, dass DJI zum einen die Firm- und Software ständig aktualisiert, zum anderen, dass eine Zwangsregistrierung über das Internet vor der ersten Softwarenutzung zu erfolgen hat. Die Aktivierung ist aber nur einmal zu Anfang erforderlich. Die Software kann in Englisch oder chinesisch gestartet werden. Wenn Ihr Euch unsicher seid, werft einen Blick in die deutsche Übersetzung von FEELTRONIC.

Nach erfolgreicher Registrierung prüft die Software bei bestehender Internetverbindung automatisch, ob die neuste Firmware auf der MC installiert ist. Ein Zugriff auf die MC via USB ist nur möglich, wenn Strom auf dem System liegt (d.h. über die PMU). Das Firmware-Update lief problemlos durch. Für den Test habe ich die Wookong M auf die aktuelle Firmware 5.02 aktualisiert. Es können abhängig von der Version der jeweiligen Assistenz-Software, auch andere Version der Firmware aufgespielt werden. Einem Onigramm auf der Hersteller-Webpage lässt sich entnehmen, welche Software zu welcher Firmware passt. Die ganz alten Software-Assistenten sind nicht mehr erhältlich.

Motoren-Mischung

Als nächstes geht es zur Grundkonfiguration des Quad. Das Ganze könnt Ihr auch sehr gut in dem Video-Testbericht sehen, wo ich für Euch alle Menüpunkte einmal durchgegangen bin, und Euch anhand der DX8 zeige, wie man die unterschiedlichen Flugphasen konfiguriert. Im Menüpunkt “Motor Mixer” wird die korrekte Motormischung eingestellt. Da ich die Wookong M auf einem GAUI 500X untergebracht habe, habe ich Quadrotor X Preset angewählt. Es gibt Presets von Tri- bis Octocopter. Via Customizing können dem Mischer auch eigene Werte vorgegeben werden. Wichtig: Checkt die Drehrichtung Eurer Rotoren entsprechend den Vorgaben von DJI. Bei dem GAUI 500X Quad muss – wie schon oben erwähnt – insoweit nichts geändert werden, da die Drehrichtung der Motoren beim Quad-Rotor X-Preset übereinstimmt. Falls eine Drehrichtung nicht stimmen sollte, einfach eine Phase zwischen Regler und Brushless-Motor tauschen. Im Übrigen empfiehlt DJI, die Propeller beim Konfigurieren zu entfernen, sollte der Quad unerwartet Gas geben. Bei mir ist das nie vorgekommen.

IMU-Ausrichtung

Unter dem Menüpunkt “Mounting” wird als erstes die Ausrichtung der IMU eingestellt. Als nächstes müsst Ihr in Zentimenter (cm) die Entfernung sowohl der IMU- als auch der GPS/Kompass-Einheit vom Schwerpunkt eintragen. Ich habe ehrlich gesagt nur “grob” geschätzt, und das System hat den Flugtest trotzdem anstandslos absolviert. Im Zweifelsfall solltet Ihr aber mit einem Meßschieber arbeiten, um das Maximum herauszuholen. Bedenkt bitte, dass sich mit hinzukommender Nutzlast der Schwerpunkt Eures Multi-Rotors verlagern kann. Dementsprechend müssen dann die Abstände in der Software wieder neu eingestellt werden.

Sender-Kalibrierung

Ein weiterer wichtiger Punkt in der Software ist “Tx Cali”. Wie schon die Bezeichnung vermuten lässt, wird hier die Fernsteuerung kalibriert. Wenn die Kalibrierung der beiden Knüppel erfolgeich war, dann sollten die Schiebregler in der Software bei Knüppel-Mittelstellung grün aufleuchten. Sollte einer der Schieber falsch laufen, dann bitte REVersen. Bei mir war das z.B. Elevator (Gas geben = T-Schriebregler wandert nach rechts; Seitenruder rechts = R-Schiebregler wandert nach rechts; Nick/Elev nach vorne = E-Schiebregler wandert nach rechts; Querruder nach rechts = A-Schiebregler wandert nach rechts). Wenn X2 und X3 als Kanal genutzt werden, dann sind diese ebenfalls zu kalibrieren.

Äußerst wichtig ist erst einmal die korrekte Kalibrierung des gewählten Flugphasenschalters, der mit dem U-Port der MC verbunden wird. Da ich U mit dem Gear-Kanal des AR8000 verbunden und diesen auf den Gyro-Schalter der DX8 gelegt habe, kann ich dort im Gyro-Menüpunkt 3 unterschiedliche Werte eintragen, in meinem Fall waren das Pos 0 (=-39%) für Fail-Safe, Pos1 (=-4%) für Atti-Mode, Pos3 (=92.4%) für GPS-Modus. Die Kalibrierung zeige ich auch im Video. Wenn Eure Funke nur 3 Phasen pro Schalter anbietet, Ihr aber noch eine vierte Flugphase, d.h. z.B. “Manuell” nutzen wollt, dann muss ein weiterer Schalter belegt werden und entsprechend der Anleitung in Eurer Funke in den Kanal, der bei Euch U steuert, gemischt werden, um den Wert so zu beeinflussen, dass die Flugphase in der Software umspringt. Für den Test habe ich nur 3 Flugphasen genutzt, da es mir in erster Linie darum ging, die beworbenen “Autopilot”-Funktionen zu testen.

Autopilot, Flugphasen

Unter dem Menüpunkt “Autopilot” kann neben vielen Spielerein der Enhanced “Fail-Safe” konfiguriert werden. Zur Auswahl stehen “Hovering” und “Go Home & Landing”. Der Fail-Safe kann auf zwei verschiedenen Wegen ausgelöst werden. Entweder durch einen Schalter (bei mir z.B. Flugphase 1), alternativ durch einen Verlust des Signals, sprich Ihr schaltet z.B. für einen Test einfach Eure Funke aus. Für letzteres muss Euer Empfänger grundsätzlich Fail-Safe unterstützen. Bei einem Spektrum-Empfänger wird der Fail-Safe beim Binden durch Drauflassen bzw. vorzeitigem Abziehen des Bind-Plug konfiguriert (entweder der Signalverlust wird quittiert oder der Empfänger hält auf den Kanälen das letzte Signal). Ob Ihr den Empfänger Eurem Wunsch entsprechend für den Fall des Signalverlusts richtig konfiguriert habt, könnt Ihr herausfinden, indem Ihr einfach Euren Sender ausschaltet, und schaut, was in der Software unter TX-Cali passiert. Wenn die MC mit der Software verbunden ist, sollte im Fall des Signalverlusts der U-Port-Schieber auf ein “Fail-Safe”-Feld springen.

Der “kontrollierte” Fail-Safe mit GPS als Flugphase ist nützlich, wenn Ihr die Kontrolle verliert oder einfach keine Lust habt, selbst zu landen. Sofern für den GPS-Sensor genügend Satelitten zur Verfügung stehen (es müssen mindestens 6 Stück sein = LED blinkt blau), wird der Quad sich sofort selbständig ausrichten, auf einen Sicherheitsabstand zum Boden von 20 Metern klettern oder sinken, und zum Startpunkt zurückfliegen, kurz über dem Startpunkt schweben, und dann selbständig auf den Meter genau landen. Ihr könnt durch Wechsel der Flugphase auf “Atti” oder “Manual” wieder jederzeit die Kontrolle übernehmen. Sollte im Flug das Signal des U-Port (aus welchen Gründen auch immer) verloren gehen,  d.h. also auch bei Signalverlust, dann setzt der Quad bei Wahl des “Hover”-Fail-Safe automatisch zur Landung an dem Punkt an, an dem er sich gerade befindet. Beim “kontrollierten” Fail-Safe, d.h. Ihr triggered selbst den Fail-Safe, und es liegt noch ein Signal auf “U”, dann sollte der Quad einfach nur an der Stelle schweben, an der er sich gerade befindet. Das ist praktisch, um im Flug bei Kontrollverlust den Quad abzufangen. Insb. für FPV-Piloten dürften diese Optionen interessant sein.

Je nach Größe Eures Multi-Rotors kann es erforderlich sein, dass Ihr an den Autopilot Gain-Parametern herumspielen müsst. Die Standardeinstellungen passten wunderbar für den GAUI 500X, d.h. ich habe nichts ändern müssen. Falls Ihr bemerkt, dass Eurer Multi-Rotor ständig in eine bestimmte Richtung dreht bzw. driftet (bitte bei Windstille oder drinnen testen), dann ist der Gain möglicherweise zu empfindlich eingestellt. DJI empfiehlt, in 10-15% Schritten runterzugehen und dann erneut zu prüfen, ob die Empfindlichkeit stimmt. Mit “Yaw” (Trägheit) könnt Ihr die Reaktion der MC auf Eure Stick-Kommandos erhöhen/ reduzieren. Solltet Ihr es übertreiben, kann der Quad instabil werden, da der Wert unmittelbar Auswirkung auf die Ansteuerung der Motoren hat. Ob der “Vertical Gain” (Vertikal) stimmt, könnt Ihr herausfinden, indem Ihr den linken Gas-Stick (Mode 2) in die Mitte bewegt und einen Flug geradeaus über Nick macht. Im “Atti-“Mode sollte der Quad dann auf der gewählten Höhe “einrasten”. Wenn Ihr insoweit Probleme habt, dann solltet Ihr den Gain-Wert ein wenig erhöhen (max. in 10% Schritten).

Auch die Attitude verfügt über 2 Empfindlichkeitswerte. D.h. wenn Euch der “Autopilot” nicht schnell genug auf Gas mit Aufsteigen reagiert, dann könnt Ihr diesen Wert ändern. Je höher der Wert, umso knackiger wird der Autopilot auf Eure Eingabe reagieren, d.h. die Umsetzung erfolgt unmittelbar nach bzw. mit Eingabe des Steuerkommandos (fühlt sich ähnlich wie EXPO an der Funke an). Ist der Wert zu hoch, dann wird der Multi-Rotor starr, bei zu niedriger Einstellung bekommt der Autopilot Probleme mit dem Halten der Höhe oder auch beim “Abbremsen” den Multi-Rotors.

Wenn Ihr die Werte während des Flugs und nicht immer über die Software anpassen wollt, dann könnt Ihr dafür die Multi-Funktions-Ports X2 und X3 der MC nutzen, d.h  X2 und X3 können über jeweils einen Kanal Eures Senders bzw. Empfängers angesprochen werden, und die GAIN Werte zu beeinflussen. DJI empfiehlt, von den “Advanced Parameters” die Finger zu lassen. Eine Anpassung dieser Parameter sei nur bei ausgefallenen Multi-Rotor-Systemen erforderlich.

X2 dient zugleich noch der “intelligenten” Orientierungs-/Flugrichtungskontrolle. Das ist ein Feature, welches z.B. erst kürzlich mittels Firmware-Upgrade freigeschaltet wurde. Ein Beleg dafür, dass DJI ständig die Funktionen der Wookong M erweitert. So kann X2 optional wie X1 auf einen 3-Phasen-Schalter bzw. zugeordneten Kanal gelegt werden (Orientation Control “Off”, “Course Lock” und “Home Lock”). Die Kalibrierung funktioniert genau wie beim Flug-Mode. Wofür das gut ist? Normalerweise stimmt die Flugrichtung “nach vorne” mit der Ausrichtung der Nase Eures Multi-Rotors überein. Wenn Ihr die “intelligente Orientierungskontrolle” auslöst, dann spielt es letztlich keine Rolle mehr, in welche Richtung Eure Nase zeigt.

Es gibt 2 Orientierungs-Modi für den Autopiloten: Zum einen Course Lock, zum anderen Home Lock. So gebt Ihr z.B. bei Course-Lock der MC vor, wo am Multi-Rotor “vorne” sein soll. Wenn Ihr dann nach “vorne” fliegt, sollte der Multi-Rotor nun in die Richtung fliegen, die Ihr als “vorne” ausgewählt habt.  Die Autopilot-Orientierungskontrolle kann insbesondere für Kamerafahrten interessant sein. Die jeweiligen Stick-Kommandos für die Locks sind der neusten englischen Originalanleitung von der Wookong Mini-Site zu entnehmen. Dieser Punkt umfasst alleine knapp 4 Seiten in der Anleitung. Ihr könnt also viel herumspielen.

Gimbal-Control

Der Menüpunkt Gimbal ist diejenigen von Euch interessant, die einen kardanisch gelagerten Kameraträger (Gimbal) mit 1 oder 2 Servos für Luftaufnahmen steuern wollen. Sinn und Zweck der Gimbal-Control ist es, den Kameraträger in zwei Richtungen zu bewegen und abhängig vom Neigungsgrad des Multi-Rotors auszubalancieren oder die Kamera in eine bestimmte Richtung zu bewegen. Die Servos werden an F1 bzw. F2 der MC angeschlossen.

Wenn Ihr einen Gimbal nutzt, dann müsst Ihr den Menüpunkt mit “on” aktivieren. Als nächstes sind die Servowege so einzustellen, dass die Kamera bei geradem Stand des Multi-Rotors die jeweils gewünschte Position erreicht. Beim Fliegen hält dann die Gimbal-Kontrolle die Kamera unabhängig von der Quad Lage die entsprechende Position. Wenn Euch die Empfindlichkeit zu hoch bzw. nicht hoch genug ist (abhängig vom Flugstil), dann könnt Ihr noch an den GAIN (Empfindlichkeits)-Werten herumspielen.

Mit X3, der zunächst bei Erscheinen der Wookong M unbelegt war, könnt Ihr über einen weiteren Kanal, den Neigungswinkel des Kameraträgers beeinflussen (z.B. auf AUX3 am AR8000 bzw. den Drehknopf der DX8 legen). Sobald Ihr X3 ansprecht, wird die Steuerung manuell kontrolliert. Der “Pitchwert” bei “Manual Control” beeinflusst, wie schnell bzw. langsam sich die Kamera neigt oder hebt. Hinweis: In älteren Firmwares erfolgte die Manual-Control des Gimbal über X1, d.h. der Spannungssensor der PMU lag nicht auf X1. Seit die Spannungsmessung der PMU auf X1 liegt, hat X3 die Funktion von X1 übernommen. Damit sind jetzt alle drei X-Ports mit Funktionen belegt.

 Voltage-Monitor

Unter dem letzten Menüpunkt “Voltage“-Monitor verbirgt sich der Unterspannungsschutz. Damit das Ganze korrekt funktioniert, muss das entsprechende Ausgangs-Patchkabel der PMU mit X1 der MC verbunden werden. Die PMU hat bei mir automatisch erkannt, dass ich einen 3S LiPo angeschlossen habe. Unter “First Level Protection” gebt Ihr an, was der Autopilot-Safeguard machen soll: Entweder die LED signalisiert, dass es langsam eng wird, oder der Quad schaltet auf Autopilot-GPS-Flug um und fliegt nach Hause, um selbständig zu landen. Sobald Level 2 erreicht wird, gehts rapide abwärts. Das lief im Test für meinen Geschmack etwas schnell, aber es blieb alles heil. Das ist also wirklich ein drastische Reaktion des Systems, um bei völliger Unterspannung noch schnell eine Notlandung hinzulegen. Die Werte könnt Ihr selbst vorgeben. Ich habe bei einem 3S LiPo die Werte auf 10.3V bzw. 9.9V (=Last Line of Defense) gestellt, da mir bei der Standardeinstellung das System ca. eine Minute zu früh reagierte. Mit einem Vapor 3S 2.200 mAh 40C LiPo bin ich auf eine Flugzeit von knapp 6 1/2 – 7 Minuten mit ca. 15-20% Restspannung (je nach Flugstil) gekommen.

Flugtest

So viel zur Theorie. Den ersten Testflug habe ich mit Spannung erwartet. Vorher solltet Ihr sicherheitshalber noch den Kompass entsprechend der Anleitung im Handbuch kalibrieren. Der erste Start sollte – so habe ich es auch gemacht – im Atti-Mode (barometergestützt) absolviert werden. Ein wichtiger Hinweis: Damit die Wookong die Regler/Motoren scharf schaltet, müsst Ihr beide Sticks im ARM-Mode zeitgleich in eine der vier Ecken bewegen. Danach sofort auf 10% Gas bleiben, da die Motoren ansonsten nach 2 Sekunden wieder ausgehen. Vor dem ersten Abheben dann auf 20% Gas erhöhen und erst einmal ausprobieren, ob der Quad bei entsprechender Richtungseingabe in die korrekte Richtung “drückt”. Wenn soweit alles gut aussieht, könnt Ihr mehr Gas geben und abheben.

Bei mir verlief der Start völlig komplikationslos. Bei starkem Wind steuerte die Wookong M den GAUI 500X perfekt im Wind aus. Im Atti-Mode neigte sich der Quad sichtbar ein wenig in den Wind, und versuchte den Druck auszugleichen. Selbst bei ausgeschaltetem GPS war der Drift marginal. Ein Rauf- und Runterdrücken des Quad hatte zur Folge, dass der Quad stets auf die Höhe zurückkehrte, in der man ihn “abgestellt” hatte. Mit hinzugeschaltetem GPS stand der 500X dann wie angenagelt in der Luft. Leichtes Drücken von unten wurde durch ein Aussteuern der Motoren quittiert bzw. der GAUI kehrte ziemlich genau in seine Ausgangsposition – sowohl höhen- als auch positionsmäßig – zurück. Schaut Euch das Video an, da sind ein paar erste Aufnahmen vom Fliegen in den unterschiedlichen Modi inkl. Fail-Safe Autopilot-Flug zu sehen. Da ich den GAUI nicht direkt beim ersten Test crashen wollte, habe ich anfangs erst vorsichtig “gedrückt”. Später habe ich es wohl etwas übertrieben und den 500X zum Absturz gebracht.

Sobald GPS hinzugeschaltet wurde, flog die Wookong den GAUI 500X wirklich wie auf Schienen in die gewünschte Richtung. Für Begeisterung sorgte vor allem der eingeleitete Fail-Safe mit “Return to Home & Landing”. Natürlich hatte ich erst mal nicht das Handbuch richtig gelesen und wunderte mich, wieso die Wookong ständig in die Höhe flog, wenn der Fail-Safe aktiviert wurde. Aus Angst irgendetwas sei falsch eingestellt, habe ich dann immer wieder den Fail-Safe deaktiviert. Die Lösung fand sich im Handbuch: Das System steigt – wie schon oben erwähnt – zunächst auf eine Sicherheitshöhe von 20 Metern, d.h. über (reguläre) Baumhöhe. Also, entspannt zuschauen, wenn die Wookong an Höhe gewinnt. Nach Erreichen von 20 Metern flog die Wookong wie auf einer Schiene zum Startpunkt zurück. D.h. überlegt Euch, von wo Ihr startet. Die Wookong speichert den ersten Startpunkt ab, und nimmt diesen als “Home” für den Fail-Safe.  Nach einem kurzen Verharren auf 20 Metern setzte der 500X sanft und kontrolliert zur Landung an. Da ich die Motoren auf “Intelligent cut off” in der Software eingestellt hatte, drehten die Motoren nach dem sanften Aufsetzen noch leicht nach, und stellten sich dann nach 3 Sekunden von alleine aus.

Alles in allem kann ich nur sagen, ich habe selten ein System “fertig aus der Box” gesehen, das dermaßen stabil – und mit einem solchen Funktionsumfang – in der Luft steht. Es gibt andere Lösungen mit ähnlicher Stabilität, davon erfordert aber der Großteil erhebliche Einarbeitung und viel, viel Bastelei/ Einstellarbeiten. Möglicherweise vermag mich ja zukünftig ein anderes System eines besseren belehren.

Fazit:

Die Wookong M ist das rundum Sorglospaket für ambitionierte Multi-Rotor-Piloten, die eine Steuereinheit mit enormer Stabilität und großem Funktionsumfang suchen. Insbesondere die Gimbal-/ und erweiterte Orientierungskontrolle, sowie der GPS-Flug, machen die Wookong M für Dreharbeiten bzw. Kamerafahrten interessant. Inwieweit sich die Wookong M für Kunstflug eignet, vermag ich nicht zu beurteilen. Aber ich glaube, DJI hat mit der Wookong M auch eine andere Zielgruppe im Auge. Aufgrund des Umstands, dass die Wookong M nicht auf Quadrocopter beschränkt ist, und die PMU bis zu 6 zellige LiPos schluckt, können mit Hexa-/Octocoptern auch sehr schwere Kamerasysteme in die Luft befördert werden. Schaut Euch mal auf VIMEO einige der spektakulären Aufnahmen von Hexa-/Octocoptern-Kamerasystemen aus der letzten Zeit an. Häufig lugt auf einem der dicken Rohre das GPS-/Compass-Modul der Wookong M hervor. Kurzum, das System hat Potential, sich zum Referenz-System im Multi-Rotor-Bereich zu entwickeln, zum Einen, was die Nutzerfreundlichkeit, zum anderen, was die Stabilität und Sicherheit anbelangt. Letztlich muss man nur noch entscheiden, ob einem dieses System der Preis wert ist. Profis, die einfach nur ein Steuersystem für Luftaufnahmen suchen, was “funktioniert”, können bedenkenlos zugreifen. Viel Modellbauerfahrung oder besondere Flugfertigkeiten sind nicht von Nöten. Besondere Nachteile vermochte ich nicht zu entdecken.

Ausblick:

Die Wookong M ist nur der Einstieg in eine neue Generation von “Dronen”. Mit den Software-Erweiterungen WooKong-M View (Echtzeit Flugkontrolle via Googlemaps + Fluginstrumente), WooKong-M Click&Go sowie Wookong WK-M Singlepoint kann der SEHR ambitionierte Hobby-Pilot und/ oder Filmprofi noch jede Menge Geld ausgegeben, um beispielsweise eine Keyboard/Joystick-Kontrolle über einen speziellen Datalink (ohne regulären RC-Sender) nutzen zu können. Letztlich zielt DJI damit aber m.E. auf Bereiche jenseits der RC-Hobby Szene ab, denn die Preise für diese weiteren Features sind gesalzen.

Pro:

  • Support von Tricopter bis Octocopter Multi-Rotoren
  • Hochwertige Verarbeitung sämtlicher Module/Flexibilität beim Aufbau
  • 3 verschiedene Flugmodi (GPS/Atti/Manual)
  • Halten von Höhe (Atti) und/ oder Position (GPS+Atti)
  • Fliegen wie auf Schienen (GPS+Atti)
  • Temperaturunempfindlichkeit (keine Drifts feststellbar)
  • Fail-Safe mit Return to Home/Landung (GPS) oder Sofortiger Landung (Atti)
  • Autonome Spannungskontrolle (2S – 6S LiPo)
  • Sehr helle LED mit Statusanzeige
  • Kardanische Kamera-Kontrolle (Gimbal)/2 Servoanschlüsse
  • Ständige Firmware-/Softwarepflege durch DJI
  • Upgradefähig für optionales Zubehör
  • Deutsche Anleitung von FEELTRONIC

Contra:

  • Preis: ca. 850,- bis 890,- €

Wichtiger Hinweis: Keine Gewähr für Flug-Tips/ Einstellungen aus dem Testbericht. Irrtümer/ Änderungen sind möglich, d.h. im Zweifelsfall bitte Anleitung lesen und selbst ausprobieren!

Und hier das Video bzw. die erste Episode von PitchBitchTV mit dem Test der DJI Wookong M (ca. 12 Minuten Spielzeit – Full HD):

PitchBitchTV – Episode 1 – DJI Wookong M Review from PitchBitch on Vimeo.

Darüber hinaus haben wir die Wookong M Steuereinheit noch detaillierter (allerdings auf Englisch) in Episode 2 von PitchBitchTV im Zusammenspiel mit dem Flame Wheel F-550 besprochen:

PitchBitchTV #2 – DJI Flame Wheel F550 feat. Wookong M + NAZA Video-Tutorial/ Review

Interessante Links: DJI Wookong M MiniSite

Both comments and pings are currently closed.

One Response to “PitchBitch.EU – DJI Wookong M Review/ Test/ Aufbau/ Video”

  1. [...] mit Aufnahmen von einem Droidworx AD8 HL samt Photohigher AV200 360 Gimbal, gesteuert über ein DJI Wookong M. Gefilmt von Sensor [...]

Powered by WordPress